Federspuren

Es ist ein außergewöhnliches Vorhaben: Zwei Frauen, die einander nie begegnet sind, finden zusammen und schmieden eine Idee: Sie wollen „einsam-gemeinsam“ ein Buch schreiben.
Die eine ist nördlich von Hamburg zuhause, die andere lebt in München. Weiter auseinander geht es fast nicht in Deutschland. Doch das hindert sie nicht, eng zusammenzuarbeiten. Beide begeistern sich für die deutsche Sprache. Beide lieben das geschriebene Wort. Beide verdienen ihre Brötchen mit Texten – die eine als Autorin und die andere als Lektorin.

„Unser Vorhaben klingt vielleicht im ersten Moment etwas geheimnisvoll. Denn auf der einen Seite behaupten wir, im Duett zu schreiben. Doch auf der anderen Seite schreibt jede für sich allein. Wir vereinbaren ein Stichwort, die Form ist frei. Keine von uns weiß im Moment des eigenen Schreibens, was die andere schreibt. Und das soll auch so sein. Wir erarbeiten die Texte für unser Buchprojekt also einsam-gemeinsam. Allein – und doch zu zweit.

Dieses Projekt begann als eine Art „Blind Date“ im Internet etwa ein Jahr nach unserem Kennenlernen. Lange Zeit kommunizierten wir ausschließlich fernmündlich und fernschriftlich. Erst nachdem etwa zwei Drittel des Manuskripts zum vorliegenden Buch entstanden waren, trafen wir uns: Nach mehr als zwei Jahren seit unserem Tag X sahen wir einander das erste Mal ..."

Überzeugen Sie sich selbst: Die beiden Autorinnen, die sich Ihnen als „Liz und Louise“ präsentieren, legen einen wortgewaltigen Schlagabtausch hin, der so manche Überraschung bietet. Lassen Sie sich anstecken von der überschäumenden Schreiblust und der schillernden Formulierfreude zweier Frauen und begleiten Sie sie auf ihrer literaphantastischen Reise!